Naturpool

Der Naturpool

Der Naturpool als gesundes Highlight für Ihren Garten

Ein Naturpool ist eine moderne Kombination aus architektonischer Pooloptik und biologischer Wasseraufbereitung. Das Wasser ist glasklar ohne Chemie oder Chlor. Man schwimmt in einem Wasser, das sich weich und natürlich anfühlt. Für viele Menschen ist es das schönste und gesündeste Badegefühl, dass man im eigenen Garten erleben kann.

Wenn der Sommer vor der Tür steht, sehnen sich die meisten vor allem nach einem: Abkühlung. Die ersten Hitzewellen locken an Seen, Flüsse und in die Freibäder. Wenn Sie für Ihren perfekten Sommer das Schwimmen gerne mit mehr Ruhe und Privatsphäre genießen möchten, ist die Anschaffung eines eigenen Pools genau das Richtige. So vereinen Sie Wellness und ein ganz persönliches Urlaubsgefühl im eigenen Garten.

Unterschiede erkennen

Der Unterschied
zwischen einem Naturpool und einem normalen Pool

Der Unterschied besteht darin, dass die Reinigung eines Naturpools nicht auf chemische, sondern auf natürliche Weise erfolgt. Bei einem normalen Pool wird in der Regel mit Chlor das Wasser gereinigt, währenddessen beim Naturpool das Wasser biologisch durch Biofilm gereinigt wird.

Im Grunde genommen ist ein Naturpool ein nachgebauter Badesee mit einem eigenen Ökosystem. Es können auch Wasserpflanzen und Steine integriert werden. Deswegen fügt sich ein Naturpool harmonisch in ein natürlich bepflanztes Gartenumfeld und passt zum Beispiel sehr schön zu Holzterrassen. Die Bepflanzung ist im Gegensatz zu einem normalen Pool möglich, wodurch ein einzigartiges Ambiente geschaffen werden kann.

Die Wasseraufbereitung findet rein biologisch statt und sorgt für ein stabiles, klares und hygienisch einwandfreies Wasser.

Größen und Tiefen

Die optimale Tiefe und Größe für einen Naturpool

Die ideale Tiefe liegt bei rund 1,40 Meter. Diese Tiefe ermöglicht komfortables Schwimmen und eine schnelle Erwärmung des Wassers. Flacher als 1,20 Meter sollte man nicht bauen.

Die Mindestgröße liegt 3 × 4 m, also etwa 12 qm Wasserfläche. Das ist die kleinste Größe, in der man sich noch schwimmen kann.

Erfahrungsgemäß sind folgende Größen am besten:

4 × 8 m oder 4 x 10 m, also rund 32 qm oder 40 qm Wasserfläche.

Diese Größen werden häufig gebaut, das diese für eine vier köpfige Familie ideal sind und auch verhältnismäßig Pflegeleicht sind.

Kleinere Becken einer Große von 2 × 2 Metern und 1,40 m Wassertiefe sind zwar möglich werden aber eher als Abkühlbecken genutzt und nicht als vollwertiger Naturpool.

Größere Naturpools sind natürlich möglich und werden von uns auch gebaut. Es gibt quasi keine Grenzen.

Naturteich mit Wasserpflanzen
Naturpool in Oldenburg

Standort

Der richtige Standort für einen Naturpool

Ein Schwimmteich oder Naturpool sollte an einem möglichst sonnigen Standort liegen, da Sonnenlicht sowohl die natürliche Wassererwärmung, als auch die biologischen Prozesse im Wasser fördert. Optimal sind Sonnenstunden am Morgen und am späten Nachmittag, während ein leichter Schatten zur Mittagszeit Überhitzung und übermäßiges Algenwachstum begrenzen kann. Der gewählte Standort beeinflusst maßgeblich die Wasserqualität, die optische Wirkung der Anlage und den langfristigen Pflegeaufwand.

Ideale Bedingungen:

Bäume sind nicht grundsätzlich ein Problem, doch man sollte Laub regelmäßig entfernen. Ein Laubschutznetz im Herbst ist sinnvoll. Sonnenexponierte Lagen führen zu einer natürlichen Erwärmung des Wassers und verlängern die Badesaison.

Moderne Naturpool-Bauweise

Die beste Bauweise für einen Naturpool

Naturpools werden meist rechteckig gebaut, da diese Form modern, zeitlos und besonders pflegeleicht ist. Treppen lassen sich entweder direkt ins Becken integrieren oder seitlich anbauen. Alternativ können klassische Poolleitern eingesetzt werden.

Ein Naturpool wird im professionellen Bereich in der Regel als Betonbau ausgeführt. Diese Bauweise bietet höchste Stabilität, eine lange Lebensdauer und maximale Gestaltungsfreiheit. Der bewährte Aufbau besteht aus einer Betonplatte und Betonwände. Der Betonbau vom Pool kann dann mit einer thermisch verschweißten PVC-P-Dichtungsbahn absolut dicht und faltenfrei ausgekleidet wird.

Zur Ausstattung gehören häufig integrierte Treppenanlagen, auf Wunsch mit Geländer, sowie eine chemiefreie Wasseraufbereitung über biologische Substratfilter. Die Beckenmauerkrone wird mit Naturstein oder Holz verkleidet und moderne RGBW-Wandeinbaustrahler sorgen für eine stimmungsvolle Beleuchtung. Die Reinigung erfolgt komfortabel mit einem speziellen Teichroboter

Naturpool mit Treppe und Holzterrasse

FAQs

Häufige Fragen rund um den Naturpool

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Planung, Kosten, Bau und Pflege von einem Naturpool.

Technik & Versorgung

Ein Naturpool arbeitet ohne Chemie. Das Wasser wird vollständig biologisch gefiltert. Der wichtigste Bestandteil ist der Substratfilter, das ist ein Filterbecken am Naturpool, welches mit speziellem Filtermaterial befüllt ist und gezielt durchströmt wird. Auf dem Filtermaterial leben unzählige Mikroorganismen, sogenannter Biofilm. Diese Mikroorganismen bauen Nährstoffe ab und halten das Wasser glasklar. Damit diese Mikroorganismen optimal arbeiten, brauchen sie Sauerstoff und das wird auch durch eine gleichmäßige Durchströmung erzielt.

Also kurz gesagt: Biofilm reinigt das Wasser im Naturpool.

Grundsätzlich kann meinen einen Trommelfilter zur Wassereinigung in einem Naturpool einsetzen. Dazu benötigt wird noch eine Biokammer und UVC-Gerät.

Der Einsatz von Trommelfiltern ist gerade bei Sanierungen von Naturpools und Schwimmteichen eine gute Möglichkeit. Bei dem Neubau werden in der Regel Substratfilter eingesetzt. Diese lassen sich aber nur aufwendig nachrüsten. Das ist der Grund, weswegen Trommelfilter bei Sanierungen eingesetzt werden. Denn diese können in der gepumpten Aufstellung mit deutlich niedrigerem Aufwand montiert werden.

Ein Naturpool ist pflegeleichter als viele denken. Er benötigt nur drei Grundwartungen pro Jahr und ein Teichroboter übernimmt den Großteil der Reinigungsarbeit.

Im Detail sieht es wie folgend aus:

Frühling: Inbetriebnahme, Filterreinigung und Wasseranalyse

Sommer: Filterreinigung und Wasseranalyse

Herbst: Außerbetriebnahme, Filterreinigung und Wasseranalyse

Wichtig ist, dass täglich der Boden und die Wände von einem Reinigungsroboter gereinigt werden, das erleichtert erheblich die Arbeit und macht einen Naturpool pflegeleicht.

Ansonsten fallen noch folgende Tätigkeiten je nach Jahreszeit unterschiedlich an:

  • Skimmer reinigen
  • Sedimente entfernen
  • Wasser nachfüllen
  • Spurenelemente und/oder Mangelnährstoffe ergänzen

Naturpools werden durch einen biologischen Filter gereinigt. Das Wasser ist also frei von Poolchemikalien. Das Wasser ist glasklar und hat in der Regel eine Trinkwasserqualität. Dafür müssen Sie damit rechnen, dass der Boden und die Wände nicht ganz so sauber aussehen, wie im konventionellen Chlorpool oder häufiger der Reinigungsroboter fahren muss. Im Naturpool entstehen schneller grünliche Belege auf der Folie, ähnlich wie bei einem Aquarium an der Glasscheibe. Diese Belege sind nicht weiter schlimm, können nur optisch stören, gerade wenn man eine hellegraue oder sogar weiße Folie verwendet, wovon wir ganz klar auch abraten.

Ansonsten sind Naturpools im Vergleich zum normalen Pool deutlich energieeffizienter und auch die Filterreinigung ist seltener notwendig. In der Regel muss der Biofilter nur 2 bis 3 mal pro Jahr gereinigt werden. 

Die Anlage wird im Winter in der Regel außer Betrieb genommen bzw. ausgeschaltet.

Das bedeutet:

  • Pumpe ausschalten und frostfrei lagern
  • Filter reinigen und andere Verschmutzungen entfernen

Eventuell kommt dazu:

  • Wenn Wasserpflanzen vorhanden sind, werden diese zurückgeschnitten.
  • In Regionen mit starker Eisbildung sind Eisdruckpolster zu verwenden.
  • Falls mit viel Laub zu rechnen ist, kann ein Laubnetz aufgebaut werden.

Naturpools werden durch einen biologischen Filter gereinigt. Das Wasser ist also frei von Poolchemikalien. Das Wasser ist glasklar und hat in der Regel eine Trinkwasserqualität. Dafür müssen Sie damit rechnen, dass der Boden und die Wände nicht ganz so sauber aussehen, wie im konventionellen Chlorpool oder häufiger der Reinigungsroboter fahren muss. Im Naturpool entstehen schneller grünliche Belege auf der Folie, ähnlich wie bei einem Aquarium an der Glasscheibe. Diese Belege sind nicht weiter schlimm, können nur optisch stören, gerade wenn man eine hellegraue oder sogar weiße Folie verwendet, wovon wir ganz klar auch abraten.

Ansonsten sind Naturpools im Vergleich zum normalen Pool deutlich energieeffizienter und auch die Filterreinigung ist seltener notwendig. In der Regel muss der Biofilter nur 2 bis 3 mal pro Jahr gereinigt werden. 

Planung & Bau

Kleine Naturpools beginnen ab ca. 35.000 Euro.

Mittelgroße Naturpools liegen oft zwischen 50.000 und 90.000 Euro.

Große oder sehr aufwendig gestaltete Naturpools liegen darüber.

Die Preise für einen Naturpool von einem erfahrenem Fachbetrieb sind abhängig von den individuellen Bedingungen vor Ort und lassen sich nicht genau ohne eine Projektplanung bestimmen. Die Kosten lassen sich durch Eigenleistung oder gute Bedingungen vor Ort reduzieren.

Eigenleistung oder gute Baubedingungen können deutlich die Kosten senken.

Der Naturteich ist quasi ein Stück See für Zuhause. Der Naturpool ist ähnlich wie ein klassischer Pool, kommt dabei allerdings ohne Chemie und Chlor aus. Der Schwimmteich hingegen stellt eine Kombination aus Naturteich und Naturpool dar.

Aus der Praxis gibt es typische Fehler die häufig auftreten, wenn nicht richtig geplant oder unsauber gebaut wird:

  • falsche Wasseraufbereitungsmethode
  • zu kleine oder falsch dimensionierte Filter
  • unebene Betonflächen und sichtbare Rückstände unter der Folie
  • mangelhafte Folienverlegung und Undichtigkeiten
  • ungeeignete Baumaterialien im Wasserkontakt
  • Beckenformen die nicht robotertauglich sind
  • falsche Pflanzenauswahl
  • schlechte Beratung im Vorfeld (falscher Anlagentyp gewählt)
  • zu wenig Pflege und fehlende Wartung

Viele dieser Fehler sind vermeidbar, wenn von Anfang an fachgerecht das Projekt geplant wird.

Ein Naturteich hat in der Regel eine Tiefe von mindestens 2 m. Diese Wassertiefe sorgt für ein optimales ökologische Gleichgewicht.

Eine Genehmigung brauchen Sie in der Regel nicht, da Naturpools mit einem Wasservolumen von bis zu 100 m3 meistens genehmigungsfrei sind. Trotzdem ist es sinnvoll, sich über die regionalen geltenden Baubestimmungen zu informieren.

Ein Naturpool überzeugt durch:

natürliche biologische Wasseraufbereitung

kein Chlor, kein unangenehmer Geruch, keine Hautreizungen

viel schöneres Badegefühl

geringere Betriebskosten

wunderschöne Integration in den Garten

Trinkwasserquelle für Tiere und Insekten

Ein klassischer Chemiepool ist vergleichbar mit einem makellosen Apfel, der jedoch mit Pestiziden behandelt wurde. Ein Naturpool ist wie der Apfel aus dem Alten Land, zwar nicht makellos aber echtes Aroma und natürliche Qualität bietet ohne gesundheitsschädliche Pestizide.

Probleme entstehen fast immer dann, wenn ohne Planung gebaut wird oder zu wenig Kenntnisse über den Bau von Naturpools besteht. Häufig erhalten wir Anrufe mitten im Selbstbau, weil Kunden nicht weiterwissen. Manchmal während der Erdarbeiten oder bei dem Beginn mit der Wasseraufbereitung. Wir haben Hilferufe schon so gut wie in jeder Bauphase erlebt. Oft ist ein Baustopp der erste Schritt, um das Projekt zu retten.

Die meisten Probleme würden nicht entstehen, wenn das Projekt von vornerein professionell geplant worden wäre.

Kai Hochhaus Teichbau-Experte

Verfasst von Kai Hochhaus

Planung und Bau durch Kai Hochhaus

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